23 Mär
Matchball verwandelt – Bezirksliga-Meister!
- H3 sichert sich am vorletzten Spieltag den Aufstieg in die BOL
01 Mär
TS Jahn München - HT München III 30:30
– ein Punkt mit gemischten Gefühlen
Nach 60 intensiven Minuten bleibt ein seltsames Gefühl. Ein 30:30 gegen Jahn München – hart erkämpft, spät hergegeben. Tabellarisch ist nichts passiert, da sich auch die Konkurrenz aus Laim und Blumenau remis trennte. Emotional jedoch bleibt die Frage: War das nun ein gewonnener oder ein verlorener Punkt?
Eigentlich begann die Partie ordentlich. Im Angriff fanden wir gute Lösungen, in der Defensive standen wir überwiegend kompakt und aufmerksam. Und trotzdem: Nach 18 Minuten lagen wir 7:10 zurück. Der Grund war schnell ausgemacht – sechs (!) Latten- und Pfostentreffer in dieser Phase verhinderten eine mögliche Führung.
Jahn bekam dadurch Rückenwind, witterte seine Chance und spielte sich in einen kleinen Rausch. Wir hingegen gerieten in eine Mischung aus Unsicherheit und Verzweiflung. Wechsel brachten nicht den erhofften Impuls. Der Rückstand wuchs kontinuierlich an – zur Pause stand ein deutliches 13:18 auf der Anzeigetafel.
Fünf Tore sind auswärts ein Brett. Doch eines war klar: Heute wollten wir nicht als Verlierer von der Platte gehen. Zu oft in den vergangenen anderthalb Jahren hatten wir auswärts wichtige Spiele und Punkte leichtfertig liegen lassen. Heute sollte die Lernkurve greifen.
Und sie griff.
Tor für Tor kämpften wir uns zurück. Nicht fehlerfrei – immer wieder unterliefen uns unkonzentrierte Pässe oder überhastete Abschlüsse – aber mit der richtigen Mentalität. In der 40. Minute fiel der Anschlusstreffer zum 19:20, in der 53. Minute der viel umjubelte Ausgleich zum 26:26.
„Das war genau die Reaktion, die wir sehen wollten – ruhig bleiben, weiterarbeiten, nicht in Hektik verfallen“, so Trainer Alex Siegmund.
In der 57. Minute dann erstmals die Führung zum 29:28. Das Spiel war gedreht. Der Sieg zum Greifen nah. Doch wenige Sekunden vor dem Ende erzielte Jahn den Ausgleich zum 30:30 – ein bitterer Moment.
Exemplarisch für dieses Spiel: viel Aufwand, starke Moral, aber am Ende keine volle Belohnung.
„Vor ein paar Monaten hätten wir so ein Spiel vermutlich verloren“, meinte Kapitän Marco Brosch nach dem Abpfiff. „Heute nehmen wir zumindest etwas mit – aber zufrieden sind wir damit nicht.“
Nach dem überragenden Heimsieg gegen Laim im direkten Aufstiegsrennen zeigt sich erneut das bekannte Muster: Große Spiele liegen uns, doch die Konstanz im Ligaalltag fehlt noch. Mental stark zurückgekommen – offensiv und vor allem defensiv jedoch weiterhin mit zu vielen Schwankungen.
Die Tabellensituation bleibt unverändert. Vier Spiele stehen noch an. Vier Spiele, die wir gewinnen wollen.
Weiter geht es bereits am Samstag um 20:00 Uhr in Taufkirchen. Vorab empfangen unsere Damen 1 um 18:00 Uhr HaSpo Bayreuth im wichtigen Regionalliga-Abstiegskampf.
Vier Spiele. Vier Siege.
Wir nehmen die Herausforderung an – und haben richtig Bock auf einen starken Saisonendspurt.
Brosig (A), Siegmund (B)
23 Mär
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