29 Sep
"Nach dem Sieg in Allach schmeckt die Mass"
Merkur-Bericht zum Derbysieger in Allach
10 Okt
Herren I
Vorbericht aus dem Münchner Merkur
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Wiesn-Grippe bremst HT-Team nur ganz kurz
Unterhaching/Taufkirchen – Um die Nachwirkungen des Oktoberfests kommen die Sportteams in und um die Landeshauptstadt nie wirklich herum. Aber Johannes „Danger“ Borschel kann vor dem Gastspiel beim TSV Ottobeuren am Samstag (20 Uhr) zumindest leichte Entwarnung geben: „Die Wiesngrippe hat natürlich zugeschlagen, das gehört in München irgendwo dazu. Aber dank unseres großen Kaders konnten wir trotzdem gut trainieren und es ist wohl bei allen nur so ein Ein-zwei-Tage-Ding, bei dem sie etwas verschnupft waren. So wie es aussieht, können wir mit dem kompletten Kader antreten“, sagt der Trainer von HT Münchens Handballern.
Borschel kann auch jeden Mann brauchen, die Aufgabe beim Aufsteiger wird schwer genug. 2021/22 war Ottobeuren noch knapp dem Abstieg aus der Oberliga, die damals Landesliga hieß, über die Relegation entronnen. Danach orientierten sich die Allgäuer aber stetig nach oben: Nach Platz fünf, Platz zwei mit dem Scheitern in den Aufstiegsspielen und Platz drei gelang ihnen in diesem Jahr als Meister der Oberliga Süd der ersehnte Sprung in die Regionalliga.
Für HT ist der Gegner allerdings kein Neuling. Borschels Team baut in der Vorbereitung stets ein Wochenend-Trainingslager in Ottobeuren ein. In diesem Sommer ging ein Testduell gegen die Hausherren verloren. „Auch wenn das nur über zweimal 20 Minuten war: Keiner verliert gern. Wir haben da schon etwas gutzumachen“, stellt Borschel klar und er betont: „Wir sind auch gewarnt.“
Der HT-Coach hat zudem alle bisherigen Liga-Partien des Gegners analysiert und obwohl Ottobeuren immer als Verlierer vom Feld ging, hat dies seinen Respekt verstärkt: „Gegen Allach und Nürnberg waren sie lange ebenbürtig, auch gegen Bayreuth haben sie nur mit drei Toren Unterschied verloren. Das ist eine junge tempostarke Mannschaft, die es gerade zuhause jedem Gegner schwer machen kann.“ Die zu erwartende Stimmung in der Halle erhöht aber nur Borschels Vorfreude: „Da herrscht eine sehr coole Atmosphäre, das macht auch Spaß.“
Nach einem spielfreien Wochenende und dem vorangegangenen 31:23 beim TSV Allach erwartet der Trainer sein Team hochmotiviert; „Durch den Sieg in Allach haben wir Selbstvertrauen aufgebaut. Wir müssen unser Ding durchziehen, denn wir wollen den Oktober sehr positiv gestalten.“
UM