24 Mär
"HT München siegt nach Schlendrian doch noch klar gegen Nürnberg"
Merkur-Bericht zum Heimerfolg gegen den HBC Nürnberg
09 Mär
HT München - DJK Waldbüttelbrunn 0:0
Merkur-Bericht zur Auswärtsniederlage in Rothenburg
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Nächstes Spiel:
Samstag, 14.03. - 20:00 Uhr
TG Landshut - HT München
HT-Männer brechen in zweiter Halbzeit völlig ein
Unterhaching/Taufkirchen – Eine Leistungssteigerung gegenüber dem Pflichtsieg über Schlusslicht TSV Ismaning hatte sich Johannes „Danger“ Borschel erhofft, doch HT Münchens Handballer erfüllten ihrem Trainer diesen Wunsch nicht: Beim TSV 2000 Rothenburg kassierten sie mit 22:32 (13:15) sogar ihre bislang höchste Saison-Niederlage. Dabei sah es eine Halbzeit lang gar nicht so übel aus.
„Ganz am Anfang sind wir gut reingekommen, haben aber Chancen liegen lassen, um in Führung zu gehen. Stattdessen haben wir einige Zwei-Minuten-Strafen bekommen“, begründete Borschel, warum seine Mannschaft nach einer 2:1-Führung (3.) mit 2:7 (11.) in Rückstand geriet. Nacheinander erhielten Bastian Kropp (5.), Emil Wehner (6.) und Nisse Nehrdich (9.) Zeitstrafen aufgebrummt. Nach dieser Phase holten die Gäste aber wieder auf. „Der Wille, das Spiel zu drehen, war schon vorhanden. Bis auf die Fehlwürfe war das in der ersten Hälfte ganz vernünftig, da waren wir auch ergebnismäßig noch im Spiel.“ Zur Pause lag HT 13:15 zurück, Fabian Winter verkürzte danach sogar auf 14:15 (33.), alles deutete auf ein spannendes Finish in der stimmungsvollen Halle an der Bleiche hin. Doch dann baute die Borschel-Truppe zunehmend ab. „In der zweiten Halbzeit war es eine ganz, ganz magere Vorstellung. Das war deutlich zu wenig, um bei wirklich gut aufgelegten Rothenburgern was mitzunehmen“, gab der Coach zu. „Wir waren zu hektisch, hatten oft nur Halbchancen, unser Positionsangriff war nicht gut. 22 Tore auswärts sind dann auch zu wenig, um zu gewinnen, egal gegen welchen Gegner.
Am Ende haben wir dann aufgemacht und sind richtig unter die Räder gekommen.“
Borschel war so enttäuscht, dass er sich sogar zu einer ungewohnten Maßnahme entschloss: „Danach haben wir uns, was ich normal nicht mache, noch kurz in der Kabine zusammengesetzt und Ursachenforschung betrieben. Ich glaube, das hat der Mannschaft gut getan.“ Immerhin hellte sich die Miene des Trainers am Tag danach wieder etwas auf, denn zwei andere HT-Teams feierten wichtige Erfolge. Die als U23 geführte zweite Mannschaft untermauerte mit dem 39:24 (21:11) beim SV Anzing II in der Bezirksoberliga ebenso die Tabellenführung wie die A-Jugend in der 2. Bundesliga Süd durch ihren 34:27 (19:15)-Sieg bei der HSG Rodgau Nieder-Roden. „Das war mir ein kleiner Trost“, so Borschel.
UMBERTO SAVIGNANO
TSV 2000 Rothenburg – HT München 32:22 (15:13)
HT München: Braun/Wirth; Wastl (1), Nehrdich (1), Benecke (1), Maric (4), Engelmann, Fehrenbach (3/3), Hagitte (1), Winter (3), Kropp (2), Wehner, Junior (5), Rodriguez (1), Becker
24 Mär
Merkur-Bericht zum Heimerfolg gegen den HBC Nürnberg