17 Mär
"HT-Männern fehlt in der Schlussphase die Kraft"
Merkur-Bericht zum Spiel in Landshut
24 Mär
HT München - HBC Nürnberg 34:25
Merkur-Bericht zum Heimerfolg gegen den HBC Nürnberg
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Nächstes Spiel:
Samstag, 28.03., 18 Uhr
SV Anzing - HT München
HT München siegt nach Schlendrian doch noch klar gegen Nürnberg
Die Handballer von HT München gaben eine 21:18-Führung aus der Hand. Doch dann folgte ein entscheidender 9:0-Lauf zum 34:25-Heimsieg.
Unterhaching/Taufkirchen – Einen wohltuend klaren Heimsieg feierten HT Münchens Handballer nach zuvor zwei deutlichen Auswärtsniederlagen. Allerdings stand das 34:25 (17:13) des Regionalliga-Fünften gegen den Tabellenelften HBC Nürnberg zwischenzeitlich auf der Kippe. HT-Coach Johannes „Danger“ Borschel sah „ein Spiel der Läufe“.
So geriet seine Mannschaft von 7:5 (10.) mit 7:9 in Rückstand (13.), legte dann vom 9:11 (16.) einen Zwischenspurt zum 19:14 hin (33.). Nun schien alles auf einen souveränen Erfolg hinzudeuten. Doch plötzlich lief es wieder in die andere Richtung. „Wir hatten einen großen Schlendrian drin. Da hätte Nürnberg es drehen können. Das war nicht gut von uns“, kommentierte Borschel den Fünf-Tore-Lauf, mit dem die Gäste den 21:18-Vorsprung seiner Truppe (39.) in ein 21:23 (42.) verwandelten. Doch nun erfuhr das Spiel die letzte, entscheidende Wende: Mit 9:0 Toren innerhalb von rund zehn Minuten stellte HT auf 30:23 (55.).
„Es war super, wie wir uns da wieder rausgezogen haben. Die letzte Viertelstunde haben wir gar nichts mehr anbrennen lassen“, freute sich Borschel. „Zuletzt hatten wir ja diese mentale Geschichte, dass wir es in Rothenburg und Lohr nicht geschafft haben, das Spiel zu drehen. Diesmal haben wir das Spiel schon zu, geben es aus der Hand und gewinnen es doch noch klar.“
Und das gegen einen gefährlichen Gegner, wie er klarstellte: „Nürnberg war bis in die Haarspitzen motiviert. Für die geht es noch um den Klassenerhalt. Und die können auch Handball spielen. Im Grunde zählen wir zum vorderen und sie zum hinteren Mittelfeld.“
Mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Borschel einverstanden, auch wenn noch Luft nach oben ist: „Ich habe einige Verbesserungen gesehen, Dinge, die wir nach der Trainingswoche sehr gut umgesetzt haben, zum Beispiel, wie wir Abpraller geholt haben. Dafür gibt es wieder zwei, drei neue Sachen, die wir bearbeiten müssen. Aber es war ein Schritt in die richtige Richtung.“
Für einige Spieler, die sonst weniger im Rampenlicht stehen, wie etwa den fünffachen Torschützen Roko Maric oder Joshua Plumridge, Dauerbrenner in der Zweiten Mannschaft, der sein Regionalliga-Debüt gab, hatte Borschel ein Sonder-Lob übrig, ebenso für Patrick Zeiler, der nach längerer Zeit wieder dabei war: „Er hat ein wichtiges kämpferisches Element und defensive Leidenschaft ins Spiel gebracht.“
09 Mär
Merkur-Bericht zur Auswärtsniederlage in Rothenburg