18 Mär
Meister der 2. JBLH Süd
HT mA Boys krönen grandiose Saison und schreiben Vereinsgeschichte
19 Mär
HT München - SG Pforzheim-Eutingen 28:22
Merkur-Bericht zum Heimerfolg der mA gegen Pforzheim
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
HT München holt sich die Meisterschaft mit starker Defensivleistung
Die A-Junioren sicherten sich den Titel der 2. Bundesliga Süd. Nun wartet das DHB-Pokalfinale gegen den VfL Gummersbach auf die Talente.
Unterhaching/Taufkirchen – Es war die Krönung einer überragenden Saison: Mit dem 28:22 (13:14)-Sieg über den direkten Konkurrenten SG Pforzheim-Eutingen haben sich HT Münchens A-Junioren die Meisterschaft der 2. Bundesliga Süd gesichert. Und es war ein Triumph, den sie mit ungewohnten Mitteln erreichte. „Der Angriff gewinnt die Spiele, die Abwehr die Meisterschaft“, meinte Chefcoach Robert „Wiggerl“ Hofmann, dessen Team in der bisherigen Runde vor allem durch seine offensive Durchschlagskraft überzeugt hatte, diesmal aber hinten dicht hielt, wie er lobte: „Das war unsere beste Deckungsleistung in dieser Saison – Torhüter inklusive.“
Der grandiose Abschluss war eigentlich noch gar keiner: Die Punkte-Runde ist zwar vorbei, doch winkt den HT-Talenten mit dem DHB-Pokalfinale gegen den Nachwuchs des traditionsreichen VfL Gummersbach (Hinspiel am Sonntag, 12. April, Rückspiel in Unterhaching am 19. April) noch ein echter Höhepunkt. Und, wohl noch wichtiger: Mitte Mai dürfen die Youngster aus dem Hachinger Tal an der Qualifikation zur 1. Bundesliga teilnehmen.
Dazu hätte auch der zweite Platz gereicht, doch schon vor der Partie war klar: Der Verlierer wäre hier aus dem Rennen, weil sich der Tabellendritte DJK SB Budenheim vorbeischieben würde. Diese Brisanz war spürbar, nicht nur auf dem Feld, sondern auch auf der mit knapp 300 Zuschauern gut gefüllten Tribüne. „Die Halle war voll, für ein Jugendspiel war schon sehr viel los. Die Leute waren aber nicht nur da, sie haben auch sehr gut Stimmung gemacht, haben mitgefiebert“, zeigte sich HT-Co-Trainer Patrick Zeiler von der Atmosphäre angetan. „Pforzheim hat auch viele Leute mitgebracht, die gut dagegengehalten haben. Der Rahmen hat diesem Endspiel entsprochen.“
Die Gastgeber konnten sich der Unterstützung durch ihre Fans jedenfalls sicher sein, auch wenn der Start in die Partie nicht optimal lief. „Wir hatten auch am Anfang unsere Chancen, der gegnerische Torwart hat aber gut gehalten, wir haben den Pfosten getroffen“, erklärte Zeiler den 0:3-Rückstand (4.). „Vielleicht war auch etwas Nervosität dabei.“ Doch die Anspannung aufgrund der kniffligen Ausgangslage sei letztlich kein entscheidender Faktor gewesen: „Wir haben auch da schon sehr gut gespielt.“ Und HT holte auf, glich zum 8:8 (17.) erstmals aus, lag zur Pause knapp 13:14 hinten. „Nach der Halbzeit war es noch vier Minuten ausgeglichen, dann begann unser Lauf“, so Zeiler. Die HT-Junioren, die bis dahin noch nicht geführt hatten, drehten den Stand von 14:16 (35.) auf 22:16 (47.) - die Vorentscheidung. In dieser Phase brillierte vor allem Viktor Steinl: Er steuerte fünf Treffer zu diesem 8:0-Lauf bei. Erfolgreichster HT-Werfer war aber einmal mehr Ferdinand Birner, der mit 13 Toren seine Gesamtausbeute auf 173 schraubte – Top-Wert der Liga.
„
Der große Unterschied war, dass wir noch einen Tick motivierter und selbstbewusster in die zweite Halbzeit gestartet sind, nachdem wir gesehen haben, dass die erste ausgeglichen war“, analysierte Zeiler. „Wir haben dann auch in der Abwehr deutlich besser gespielt, haben auch immer zu zweit verschoben. In dieser sehr guten defensiven Phase sind wir zwölf Minuten ohne Gegentor geblieben.“
Das war die Basis für den Sieg, dem die angemessene Party folgte, wie Zeiler verriet: „Anschließend sind wir zusammen mit der B-Jugend (die zuvor gespielt hatte, siehe nebenstehenden Bericht) zum Essen gegangen, haben bis spät in die Nacht gefeiert.“
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