17 Apr
Finale dahoam
Minimaler Vorsprung aus dem Hinspiel - letztes Jugendspiel des 2007er-Jahrgangs
15 Apr
männliche A-Jugend
Merkur-Bericht zum Hinspielerfolg in Gummersbach
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
DHB-Pokalfinale männliche A-Jugend (Rückspiel)
Samstag, 18.04. - 16 Uhr - Hachinga Halle (ausverkauft)
HT München - VfL Gummersbach
Link zum Livestream
Eine Hand am Pokal
Nach dramatischem 34:33-Auswärtssieg gehen die HT-Junioren mit Vorteil ins Rückspiel
Unterhaching/Taufkirchen – Eine Hand haben HT Münchens A-Jugend-Handballer schon dran am DHB-Pokal: Sie gewannen das Final-Hinspiel beim VfL Gummersbach mit 34:33 (14:15) und haben nun beste Chancen, sich am Samstag zuhause in der Hachinga Halle (16 Uhr) die Trophäe zu holen. „Wir haben vorher gesagt, wir wollen beide Spiele gewinnen. Den ersten Schritt haben wir geschafft“, freut sich Co-Trainer Patrick Zeiler.
Die HT-Junioren starteten gut, auch wenn Zeiler feststellte: „Im Angriff hat man am Anfang schon gemerkt, dass die Jungs ein bisschen aufgeregt und angespannt waren. Aber in der Abwehr haben wir gut gespielt, auch die Torhüter waren gut.“ Nach einer Viertelstunde führten die Gäste mit 7:5, doch dann gelang Gummersbach ein Fünf-Tore-Lauf. „Da haben wir im Angriff ein paar Bälle verworfen, hatten ein paar technische Fehler und haben so leichte Gegentore bekommen“, begründete Zeiler den 7:10-Rückstand. „Das war ein kleiner Bruch, aber man hat den Jungs angemerkt, dass sie sich nicht abschütteln lassen wollen. Wir haben uns wieder gefangen, bis zur Pause sind wir auf ein Tor herangekommen. Das war in Ordnung, die erste Halbzeit war nicht schlecht, aber wir wussten, dass wir noch viel draufpacken können".
Und das gelang tatsächlich, vor allem in der Schlussphase: Innerhalb einer guten Minute zog HT von 29:29 auf 32:29 weg (57.), behauptete den Drei-Tore-Vorsprung bis zum 34:31, musste aber in den letzten 18 Sekunden noch zwei Treffer hinnehmen. „Wir haben nach dem 34:32 eine Auszeit genommen, aber Gummerbach hat dann mit kompletter Manndeckung gespielt und nach einem technischen Fehler in letzter Sekunde verkürzt“, so Zeiler, der das „natürlich ärgerlich“ fand, aber auch einräumte: „Letztlich war da nicht viel mehr als dieses eine Tor Unterschied zwischen beiden Mannschaften.“
Deshalb fiel sein Fazit auch rundum positiv aus: „Die zweite Halbzeit war wirklich gut, da waren wir deutlich befreiter. Das Ergebnis ist in Ordnung.“ Und es eröffnet beste Chancen fürs Rückspiel, in dem das Team aus dem Hachinger Tal auch auf die Unterstützung durch das Publikum setzt. Die etwa 50 mitgereisten HT-Anhänger machten schon in Gummersbach „sehr gut Stimmung“, wie Zeiler lobte. Insgesamt waren 1258 Zuschauer in der Schwalbe Arena. „Aber in einer Bundesligahalle für 4000 Leute fallen 1200 gar nicht so auf. Das ist nicht so ein Hexenkessel. Das wird in der kleineren Hachinga Halle anders werden und daran müssen sich die Gummersbacher auch erstmal gewöhnen“, glaubt der Co-Trainer fest an den Heimvorteil in einer wohl ausverkauften Halle. Wer keine Karte mehr bekommt kann das Spiel im Livestream verfolgen (Link: https://sporteurope.tv/ht-muenchen-u19m/jblh-ma-dhb-pokalfinale-ht-muenchen-vs-vfl-gummersbach-rueckspiel). So, wie die HT-Männer, die am gleichen Abend in Waldbüttelbrunn gastieren. „Da werden einige i-Pads laufen“, ist Chefcoach Johannes „Danger“ Borschel sicher. „Ich habe das Hinspiel auch im Stream angeschaut. Schön zu sehen, dass unsere Talente was reißen. Ich hoffe, dass sie noch den letzten Schritt machen. Das hat in Gummersbach schon gut ausgesehen.“
UMBERTO SAVIGNANO
Nationalhymne und Dopingkontrolle
Dieses Pokalfinale ist das i-Tüpfelchen auf die starke Saison, die HT Münchens A-Junioren als Meister der 2. Jugendbundesliga Süd absolviert haben, und das war beim Trip zum VfL Gummersbach deutlich zu spüren, fand Co-Trainer Patrick Zeiler: „Es war ein gelungener Team-Event, den der Verein den Spielern ermöglicht hat, mit Unterstützung der Eltern und Fans. Wir sind am Samstag alle zusammen mit dem Bus hochgefahren, waren zusammen im Hotel, hatten ein gemeinsames Abendessen, hatten eine optimale Vorbereitung. Wir haben den Jungs gesagt, dass sie das genießen sollen und, dass sie es sicher in Erinnerung behalten werden.“ Dass das Spiel beim Traditionsverein nicht alltäglich war, sah man auch auf der Tribüne, wo einige Gummersbacher Spieler sowie Heiner Brand, VfL-Legende und früherer Bundestrainer, saßen.
Und das Rückspiel in der Hachinga Halle verspricht, noch einmal ein ganz besonderes Ereignis zu werden. „Wir richten das Spiel aus, aber der DHB ist Veranstalter. Im Hinspiel war das Gummersbach“, verrät Zeiler, der den Rahmen als Beleg für die Entwicklung der Handballkooperation im Hachinger Tal sieht: „Das ist ein Bereich, den bei HT noch niemand gewohnt ist. Wir haben ein zweiseitiges Dokument mit den Vorgaben zugeschickt bekommen. Es wird zum Beispiel die Nationalhymne gespielt, das war in Gummersbach nicht der Fall. Anschließend gibt es eine Siegerehrung mit Medaillen und Urkunden, aber auch eine Dopingkontrolle. Das hatten wir noch nie.“
UM
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