12 Mai
"HT peilt nach starker Saison Top-3 an"
Merkur-Bericht zum letzten Saisonspiel der Herren
05 Mai
HSC 2000 Coburg II - HT München 29:30
Merkur-Bericht zum Auswärtserfolg in Coburg
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Letztes Saisonspiel:
Samstag, 09.05. - 16.30 Uhr - frühere Anwurfzeit!
HT München - SG Regensburg
Borschels Mini-Kader leistet Großes
HT-Handballer bringen von HSC Coburg II einen 30:29-Erfolg mit nach Hause
Unterhaching/Taufkirchen – HT Münchens Männer schließen die Regionalliga-Saison auf Tabellenplatz vier ab. Das steht nach dem 30:29 (15:13)-Erfolg beim HSC 2000 Coburg II am vorletzten Spieltag bereits fest. Das Team von Johannes „Danger“ Borschel feierte bei den achtplatzierten Oberfranken den sechsten Sieg in Serie, sehr zur Freude des Trainers: „Wir haben eine anspruchsvolle Aufgabe sehr gut gelöst. Coburgs Qualität kann man nicht an der Tabelle ablesen, sie haben individuell starke Spieler drin, die teilweise auch in der Ersten Mannschaft spielen. Vom Potenzial her ist das immer ein schwieriger Gegner.“
Doch auch die Truppe aus dem Hachinger Tal ist derzeit alles andere als angenehm zu bespielen, und sei sie noch so dezimiert. Nur acht Feldspieler und zwei Torhüter standen Borschel in Coburg zur Verfügung, im Vergleich zum ohnehin schon kleinen Aufgebot vom vorangegangenen Match gegen den TSV Allach fehlten Erik Kriesmann, der sich im Derby einen Haarriss am Knöchel zugezogen hatte, und der erkrankte Fabian Winter, kein Akteur kam hinzu. „Wir haben den Bus storniert, sind mit zwei, drei Privatautos gefahren“, verriet Borschel.
Sein Mini-Kader startete aber optimal in die Partie. „Der Plan, den wir hatten, ging sehr, sehr gut auf“, so der Coach. „Wir haben von Anfang an mit dem siebten Feldspieler gespielt, was normalerweise nicht unsere bevorzugte Strategie ist. Aber es ist Kräfte schonend und wir wollten unseren Hauptfokus aufs Verteidigen legen.“
Das gelang bestens, HT ging mit 4:1 in Führung (11.). Coburg änderte aufgrund der eigenen Trefferarmut prompt die Taktik. „Nach zehn Minuten haben sie auch auf den siebten Feldspieler umgestellt. So ging das dann 50 Minuten lang, mit dem besseren Ende für uns“, bilanzierte Borschel, dessen Team auch eine schlechte Phase, als aus der 15:13-Pausenführung ein 18:21-Rückstand wurde (42.), gut wegsteckte, mit einem Vier-Tore-Lauf zum 22:21 (45.) reagierte und dann vorentscheidend auf 28:24 wegzog (53.). Das gefiel dem Trainer sehr: „Wir haben uns nicht verrückt machen lassen, haben sehr abgeklärt gespielt. Im Endeffekt waren wir vielleicht auch den Tick erfahrener, denn Coburg hat eine noch jüngere Mannschaft als wir.“
Bei HT München ging Kapitän Philipp Steuck als bester Werfer mit acht Toren voran. Aber auch Joshua Plumridge, der als Leistungsträger der Zweiten Mannschaft erst nach Abschluss der Bezirksoberligasaison Ende März ins Regionalliga-Team aufgerückt ist, fiel mit sieben Treffern auf. „Er hat auf Rückraum links ein Super-Spiel gemacht“, lobte Borschel, der allerdings vor allem die Mannschaftsleistung betonte: „Bei so wenigen Leuten muss jeder Verantwortung übernehmen und das haben alle super gemacht.“
UM
HSC 2000 Coburg II – HT München 29:30 (13:15)
HT München: Braun/Hofmann; Wastl (3), Nehrdich (2), Steuck (8), Hagitte (2), Plumridge (7), Kropp (1), Wehner, Junior (7/3)
09 Mai
Anpfiff 16.30 Uhr/Merkur-Vorbericht zum letzten Saisonspiel