09 Mai
"Meister Regensburg kommt zur Saisonabschluß-Party"
Anpfiff 16.30 Uhr/Merkur-Vorbericht zum letzten Saisonspiel
12 Mai
HT München - SG Regensburg 26:33
Merkur-Bericht zum letzten Saisonspiel der Herren
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
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HT peilt nach starker Saison Top-3 an
Jetzt geht's aber erstmal zur Saisonabschlussfahrt nach Bassano del Grappa
Unterhaching/Taufkirchen – Auch wenn HT Münchens Handballer beim 26:33 (9:17) gegen den Regionalliga-Meister und Drittligaaufsteiger SG Regensburg chancenlos waren, nahm Trainer Johannes „Danger“ Borschel die Heimniederlage zum Abschluss eines langen Spieljahres gelassen: „Das tut der Saison keinen Abbruch, denn die war relativ gelungen.“ Seine Mannschaft beendete die Runde wie schon im Jahr zuvor als Tabellenvierter, wirkte diesmal insgesamt allerdings überzeugender. „Von den Punkten her haben wir uns gesteigert“, verweist Borschel auf die 37:15 Zähler gegenüber den 28:20 im Vorjahr, als ein Team weniger in der Liga war. Ein entscheidender Unterschied war diesmal die wesentlich stabilere zweite Saisonhälfte. 2024/25 war HT nur das elftbeste Rückrundenteam, jetzt das viertbeste. Vor dem Duell mit Regensburg feierte die Borschel-Truppe sechs Siege am Stück.
„Die Einstellung war top, aber es war ein langer Endspurt. Körperlich und mental hat es nicht mehr gereicht, um Regensburg in Verlegenheit zu bringen“, erklärte Borschel, warum diese Serie im letzten Spiel endete und seine Mannschaft ab dem 4:4 (6.) nicht mehr wirklich mithalten konnte.
Das lag auch an der Qualität des Gegners: „Regensburg hat uns aufgezeigt, wo bei uns noch Potenzial ausgeschöpft werden kann. Vor allem in der Physis und Ballsicherheit sind sie stark, dazu haben sie ein, zwei Qualitätsspieler, die auch noch eine Klasse höher als in der 3. Liga spielen könnten“, so Borschel, der einen weiteren großen Unterschied anführt: „Regensburg hatte keine Verletzungen, hatte den Konkurrenzkampf im Kader. Wenn du dreimal in der Woche im Training ans Limit gehen musst, merkst du das.“ Für die eigene Personalsituation führt der HT-Coach ein besonders markantes Beispiel an: „Seit Januar spielen wir mit einem Kreisläufer, nämlich Bastian Kropp. Und der ist eigentlich Rückraumspieler.“ Gegen Regensburg fiel mit Florian Wastl (Armverletzung) wieder ein Spieler kurzfristig aus.
„Deshalb bin ich jetzt froh, dass die Saison vorbei ist“, sagt Borschel. „Aber ich freue mich auch schon wieder auf den neuen Kader, denn unsere Verletzten, die zurückkehren, sind praktisch Neuzugänge. Und wenn alle da sind, haben wir das Potenzial für die Top-3.“
Aufstiegsdruck gebe es aber keinen, wie er versichert: „Regensburg hat vor der Saison zwei, drei Spieler geholt und versucht seit sechs Jahren aufzusteigen. Das haben sie jetzt verdient geschafft. Aber es braucht Geduld.“ Diese Geduld gilt im Hachinger Tal vor allem dem eigenen Nachwuchs. „Wir werden diesen Weg weiterverfolgen und wir machen in allen Belangen unsere Hausaufgaben“, sagt Borschel. „Wir haben einen Schritt gemacht und wollen nächstes Jahr noch einmal besser abschneiden als in dieser Saison.“ Der Aufstieg um jeden Preis sei ohnehin nicht nachhaltig: „Wenn du nicht die Qualität hast, um oben zu bleiben, bringt es auch nichts.“
Und so verabschiedete man sich nach dem Regensburg-Spiel gut gelaunt in die Wettkampfpause: „Hinterher wurde mit den Helfern vom Kiosk, den Trommlern und Zuschauern noch gegrillt. Es war ein schöner Nachmittag“, so Borschel, der mit seinem Team am Wochenende noch eine Abschlussfahrt nach Bassano del Grappa in Norditalien unternimmt. Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt Mitte Juni. UMBERTO SAVIGNANO
HT München –
SG Regensburg 26:33 (9:17)
HT München: Rübel/Braun (1); Nehrdich (1), Steuck (3), Maric, Engelmann (6), Hagitte (1), Winter, Plumridge (7), Kropp (1), Wehner (1), Junior (5/4)
09 Mai
Anpfiff 16.30 Uhr/Merkur-Vorbericht zum letzten Saisonspiel