18 Apr
"Bloß keine Schneiderfahrt"
Herren 1 in Wabü: Vorbericht aus dem Münchner Merkur
14 Apr
HT München - VfL Günzburg 31:29
Merkur-Bericht zum Heimsieg gegen Günzburg
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Nächstes Spiel:
Samstag, 18.04. - 19.30 Uhr
DJK Waldbüttelbrunn - HT München
HT-Männer drehen Top-Spiel
Beim 31:29-Erfolg gegen den VfL Günzburg erzielt Fynn-Bjarne Junior elf Tore
Unterhaching/Taufkirchen – Im direkten Duell mit dem Tabellennachbarn VfL Günzburg haben HT Münchens Handballer Regionalliga-Rang vier erobert. Dank eines 31:29 (14:14)-Heimsiegs zog das Team von Trainer Johannes „Danger“ Borschel an den Gästen aus Schwaben vorbei. Entscheidend war erst eine gewisse Beharrlichkeit und dann ein starker Endspurt: Das Borschel-Team ließ sich von den starken Gästen nicht abschütteln und ging in der 53. Minute erstmals in Führung.
„Es war ein bisschen wie in Günzburg, nur umgekehrt“, erinnerte Borschel ans 34:34 im Hinspiel. „Da haben wir das Spiel gemacht und sie haben am Ende noch den Punkt geholt.“ Für den HT-Coach sind beide Spielverläufe vor allem ein Indiz, wie eng es zwischen diesen beiden Mannschaften zugeht, und das auf hohem Niveau: „Trotz der zwei, drei Tore Rückstand, die wir diesmal lange hatten, war es ein relativ ausgeglichenes Spiel, aus dem wir am Ende als glücklicher Sieger hervorgingen. Das ist bei Top-Spielen so. Und das ist eines der besten Spiele, die du momentan in der Liga kriegen kannst.“
Tatsächlich lag HT im ersten Durchgang fast durchgehend hinten, glich zur Pause aber zum 14:14 aus. Vom 17:17 gerieten die Gastgeber wieder ins Hintertreffen, aber nie mit mehr als drei Toren. Mit dem 26:26 (50.) gelang Joshua Plumridge der Ausgleich, vom 26:27 (51.) bis zum 29:27 (54.) folgte der vorentscheidende Drei-Tore-Lauf. „Wir sind total happy über den Heimsieg“, freute sich Borschel. „Wir hatten schon unsere Probleme mit der Günzburger Achse Nicolai Jensen und Daniel Jäger. Aber am Ende haben wir es nicht unverdient drehen können, weil dann ein, zwei Situationen spielentscheidend für uns waren, zum Beispiel Paraden von Torwart David Braun im richtigen Moment."
Neben dem elffachen Torschützen Fynn-Bjarne Junior, der bei allen sechs Siebenmetern die Nerven bewahrte, überragte Florian Wastl, der sieben Feldtore erzielte. Im Hinspiel hatte der Rückraumspieler in der zweiten Minute Rot gesehen, vielleicht motivierte ihn das zusätzlich. „Aber er ist einfach auch ein sehr guter Spieler“, lobte Borschel, der zudem ein kollektives Kompliment aussprach: „Die Mannschaft hat mit einer Klasse-Mentalität dafür gesorgt, dass der Rückstand nicht größer geworden ist. Da hat man den Willen komplett gespürt. Wir haben gegen einen starken Gegner bewiesen, dass wir zu den Top 4 gehören.“UMBERTO SAVIGNANO
HT München – VfL Günzburg 31:29 (14:14)
HT München: Braun/Siegl; Wastl (7), Brieger, Nehrdich (1), Steuck, E. Kriesmann, Maric, Engelmann, Hagitte (3), Winter (4), Plumridge (3), Kropp (2), Junior (11/6), Rodriguez
24 Mär
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