18 Apr
"Bloß keine Schneiderfahrt"
Herren 1 in Wabü: Vorbericht aus dem Münchner Merkur
20 Apr
DJK Waldbüttelbrunn - HT München 23:27
Merkur-Bericht zum Herrensieg in Waldbüttelbrunn
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Nächstes Spiel:
Samstag, 2504. - 18 Uhr
HT München - TSV Allach
Stärker als erwartetHT-Handballer fahren beim Vorletzten Waldbüttelbrunn einen 27:23-Arbeisstieg ein - Vierter Erfolg in Serie
Unterhaching/Taufkirchen – Mit dem vierten Erfolg in Serie haben HT Münchens Handballer den vierten Platz in der Regionalliga weiter gefestigt. Dank der 32:33-Heimniederlage des VfL Günzburg gegen die TG Landshut ist der Vorsprung zu Rang fünf, drei Runden vor Schluss, auf relativ komfortable drei Punkte angewachsen. Trainer Johannes „Danger“ Borschel ordnete das 27:23 (9:10) bei der DJK Waldbüttelbrunn indes nüchtern in die „Kategorie Arbeitssieg“ ein.
Die Gastgeber aus Unterfranken präsentierten sich besser als es ihr vorletzter Tabellenplatz aussagt. „Waldbüttelbrunn hat mit seinem guten Heimspielkader gespielt. Sie haben einige sehr erfahrene Spieler drin, die sie reaktiviert haben und die vor allem zuhause spielen“, lautete Borschels Erklärung für das lange ausgeglichene Duell. Auch beim 25:26 gegen den Tabellendritten Landshut hatte die DJK beispielsweise bis zur vorletzten Minute geführt. „Aus der Ferne, wenn man nur den Spielbericht liest, ist es immer schwer zu sagen, woran es liegt. Aber jetzt haben wir gesehen: Sie haben viel mit sieben gegen sechs gespielt, haben das gut gemacht“, so Borschel, dessen Team vor allem zu Beginn vom ballsicheren Gegner ziemlich eingebremst wurde: „Es war kein schnelles Spiel, sie haben das Tempo schon verschleppt.“
Dazu verwies der HT-Coach auf „komische Rahmenbedingungen. Es hatte ein bisschen Testspielcharakter. Die sehr jungen Schiedsrichter haben ihr erstes Regionalligaspiel geleitet, es waren ganz wenig Zuschauer da, die Hallenuhr hat nicht funktioniert.“ Borschel gab sich aber auch selbstkritisch: „In der ersten Halbzeit gab es einige Sachen in unserem Spiel, die uns nicht so gefallen haben.“
U23-Keeper Hofmann zeichnet sich nach Pause mehrfach aus
So ging sein Team mit einem 9:10-Rückstand in die Pause, nach der es dank taktischer Umstellungen auf lange Sicht besser wurde. Zunächst vergrößerte sich der Rückstand zwar auf 13:16 (40.), aber dann steigerte sich die HT-Truppe, drehte das Ergebnis mit einem schnellen Fünf-Tore-Lauf auf 18:16 zu ihren Gunsten (44.). „Das war eine Phase, in der wir auch bei Waldbüttelbrunns Spiel mit dem siebten Feldspieler Fehler erzwungen haben und ins Tempospiel gekommen sind“, so Borschels Begründung. „Dazu kamen die Paraden von unserem U23-Torwart Xaver Hofmann.“ Der Keeper aus der Zweiten Mannschaft durfte sich nach dem Wechsel mehrfach auszeichnen, trug zu der starken Defensivbilanz bei. „23 Gegentore sind top“, lobte Borschel, der in der Schlussviertelstunde nicht mehr zittern musste. „Da hatten wir das Spiel im Griff. Am Ende waren der Qualitätsunterschied und die Breite unseres Kaders schon zu sehen, letztlich haben wir souverän gewonnen.“
UMBERTO SAVIGNANO
DJK Waldbüttelbrunn - HT München 23:27 (10:9)
HT München: Braun/Hofmann; Wastl (1), Nehrdich (5), Steuck (1), E. Kriesmann, Maric (1), Hagitte (3), Winter (3), Plumridge (1), Kropp (5), Junior (6), Rodriguez (1)