11 Feb
Schlussphase kostet HT-Frauen den Sieg
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Sulzbach
16 Dez
HT München - TSV Herrsching 22:20
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Herrsching
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Anleitung von den Vize-Weltmeisterinnen
Unterhaching/Taufkirchen – Die Erleichterung war riesengroß bei HT Münchens Handballerinnen. „Der Knoten ist geplatzt!“, jubelte Trainer Till Heinrich nach dem 22:20 (12:7) gegen den TSV Herrsching über „einen enorm wertvollen Heimsieg. Mein Team hat sich zwei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg gesichert und endlich für eine Leistung belohnt, die vor allem defensiv über weite Strecken herausragend war.“ Gerade in diesem Bereich hatte der Coach die Messlatte für seine Spielerinnen hoch angesetzt, indem er ausdrücklich die Abwehrarbeit der deutschen Handball-Frauen bei der Weltmeisterschaft lobte. „In der Besprechung vor dem Spiel gab es eine klare Leitplanke“, verriet Heinrich. „Genau diesen Mix aus Einsatz, Willen, gegenseitigem Helfen und permanenter Bewegung habe ich auch von meinem Team gefordert.“ Seine Botschaft kam offensichtlich an: HT stellte Herrsching über 60 Minuten ein laut Heinrich „geschlossenes, leidenschaftliches Abwehrpaket entgegen“, machte es den Gästen so extrem schwer, zu klaren Chancen zu kommen. Der Siegeswillen war schon in der intensiven Anfangsphase zu spüren. Die Gastgeberinnen blieben auch nach dem 4:5-Rückstand ruhig, stellten ihre Defensive immer besser ein und drehten die Partie bis zur Pause in eine verdiente 12:7-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel verteidigte HT weiter „mit hoher Intensität und als Einheit“, so Heinrich, der zudem „die überragende Torhüterleistung“ von Amelie Rogozinski hervorhob, die starke Paraden, auch bei freien Würfen, zeigte. In der Offensive verteilte sich die Verantwortung auf viele Schultern. Beste Werferinnen waren Katharina Martin, die sechsmal aus dem Spiel heraus traf, und Anna Meixelsberger, die sich nervenstark zeigte und fünf ihrer sechs Tore per Siebenmeter erzielte. Trotz der 16:10-Führung (43.) kam in der Schlussphase noch einmal Spannung auf. „Als sich Lena Zientek schwer an der Hand verletzte, merkte man, wie wichtig sie gerade auch für die Abläufe im Angriff ist“, lieferte Heinrich, der der Rückraumspielerin „gute Besserung“ wünschte, eine Erklärung, warum der Vorsprung auf 20:19 (57.) schmolz. Doch die Gastgeberinnen behielten die Nerven, gaben auf jeden Herrschinger Versuch, noch einmal heranzukommen, die richtige Antwort und durften nach dem 22:20-Schlusspunkt von Lisa Rau (58.) einen Erfolg feiern, den Heinrich als „genau die Art von Signal, die es in dieser Saison braucht“ bezeichnete: „Jetzt gilt es, die Pause zu nutzen, Kraft zu tanken und die Stabilität mitzunehmen, bevor es am 10. Januar zu Hause gegen den Tabellenführer aus Ebersberg weitergeht. Der Weg ist noch lang, aber diese zwei Punkte können am Ende richtig groß sein.“ UM
HT München – TSV Herrsching 22:20 (12:7)
HT München: Dantscher/Rogozinski; Mussong (1), Notz, B. Steiner (3), Christoforis (2), Rau (1), Küblböck (1), Zientek (1), Martin (6), J. Steiner (1), Meixelsberger (6/5)
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