12 Mär
Blackout kostet wichtige Punkt
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Bayreuth
18 Mär
ESV 27 Regensbg. II - HT München 26:23
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Regensburg II
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Viel Einsatz, kein Ertrag: Abstieg steht fest
23:26-Niederlage in Regensburg: Frauen von HT München verabschieden sich aus der Regionalliga
Unterhaching/Taufkirchen – Jetzt ist es amtlich: HT Münchens Handballerinnen werden in der nächsten Saison in der Oberliga Süd antreten. Die 23:26 (13:15)-Niederlage beim ESV 27 Regensburg II alleine hätte den Regionalliga-Abstieg noch nicht besiegelt, doch das 20:20 des HC Sulzbach-Rosenberg im Parallelspiel bei HaSpo Bayreuth machte alle Hoffnungen zunichte: „Damit sind alle rechnerischen Hoffnungen auf den Klassenerhalt dahin. Besonders das Ergebnis der Parallelpartie verleiht der Niederlage in Regensburg eine bittere Endgültigkeit“, sagte Trainer Till Heinrich. Zunächst sah es so aus, als könne sich seine Mannschaft bei der Reserve des Zweitligisten aus eigener Kraft ihre Chance bewahren. HT erwischte einen ordentlichen Start und ging mit 4:2 in Führung (7.). Vor allem Sara Chahoub und Merle Christoforis sorgten im Angriff für Akzente und hielten ihr Team in der Anfangsphase auf Augenhöhe. „Regensburg ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, agierte abgeklärt und nutzte kleinere Unkonzentriertheiten konsequent aus“, verwies Heinrich aber auf die Qualitäten der Gastgeberinnen, die zunehmend die Kontrolle übernahmen. „Trotz kämpferischer Gegenwehr gelang es Regensburg, sich Schritt für Schritt abzusetzen und mit einer knappen, aber verdienten 15:13 Führung in die Pause zu gehen.“ Danach versuchte HT weiter mit viel Kampf, den Anschluss zu halten. „Gegen die kompakte Defensive der Regensburgerinnen und deren effektives Angriffsspiel haben wir aber nur selten die richtigen Mittel gefunden“, räumte Heinrich ein. So lief sein Team einem Rückstand von drei bis sechs Toren hinterher. HT stemmte sich zwar gegen die drohende Niederlage, verkürzte von 21:15 (40.) auf 23:20 (50.), noch näher kam die Heinrich-Truppe jedoch nicht mehr heran. „Regensburg spielte die Partie routiniert zu Ende“, so der Coach. „Besonders bitter“ fand Heinrich das Unentschieden von Sulzbach, das auch die theoretische Chance auf ein kleines Klassenerhalt-Wunder zunichte machte. „So bleibt uns nach einer Saison mit viel Einsatz, aber zu wenigen Erträgen nur der sportliche Abschied aus der Regionalliga“, bilanzierte er und verwies bei der Suche nach Gründen auf die 60 vorangegangenen Minuten: „Die Partie in Regensburg steht sinnbildlich dafür: engagiert, phasenweise ebenbürtig – am Ende jedoch ohne den nötigen Lohn. Der Abstieg ist nun bittere Gewissheit.“ UM
ESV 27 Regensburg II – HT München 26:23 (15:13)
HT München: Dantscher/Burgmair; Zeino, Mussong (2), Notz (2), B. Steiner, Christoforis (5), Rau (1), Küblböck, Pieperjohanns, Chahoub (8/2), Martin (4), Hicker (1)