11 Feb
Schlussphase kostet HT-Frauen den Sieg
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Sulzbach
20 Jan
TSV Schwabmünchen - HT München 29:25
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Schwabmünchen
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
HT-Frauen auf Augenhöhe mit Aufstiegsfavorit
Unterhaching/Taufkirchen – Es war eine Niederlage, die Mut macht: Mit 25:29 (11:13) verloren HT Münchens Regionalliga-Handballerinnen, die als Tabellenelfter mitten im Abstiegskampf stecken, beim Zweiten TSV Schwabmünchen. HT-Coach Till Heinrich attestierte seiner Mannschaft „eine herausragende Leistung. Sie hat sich gegen den Aufstiegsanwärter über 60 Minuten auf Augenhöhe präsentiert.“ In einem von Beginn an intensiven Schlagabtausch konnte sich in der ersten Halbzeit kein Team absetzen. Vor dem 11:11 (29.) hatte auch HT mehrmals die Führung übernommen. Die beiden letzten Treffer vor der Pause markierte allerdings Schwabmünchen, das mit einem 13:11-Vorsprung in die Kabine ging. „Die Mannschaft hat sich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr sehr diszipliniert gezeigt“, äußerte sich Heinrich zufrieden zu den ersten 30 Minuten. Eine Spielerin hob er aus seiner geschlossen guten Truppe noch besonders hervor: „Leni Notz hat Verantwortung im Angriff übernommen und mit viel Dynamik für wichtige Tore gesorgt.“ Spiel bis in die Schlussphase offen Nach dem Seitenwechsel geriet HT zunächst etwas ins Hintertreffen, kämpfte sich ab Schwabmünchens 25:19 (47.) aber wieder zurück, vor allem dank verbesserter Abwehrarbeit. „Durch ein sehr aggressives und abgestimmtes Zweikampfverhalten im Zentrum haben wir Schwabmünchen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen von den Außenpositionen gezwungen“, so Heinrich. Die Gastgeberinnen verzeichneten mehrere Fehlwürfe, ihr Spielfluss geriet spürbar ins Stocken. Zudem erwies sich Amelie Rogozinski, die die gesamten 60 Minuten das Tor hütete, einmal mehr als starker Rückhalt. „Sie parierte wichtige Würfe und strahlte in dieser Druckphase große Ruhe aus“, lobte Heinrich. Auf Grundlage dieser defensiven Stabilität kämpfte sich HT München wieder bis auf ein Tor heran. Der 25:24-Anschluss (53.) war der letzte von acht Notz-Treffern. Aber auch Anna Meixelsberger trug mit ihren sechs Toren viel dazu bei, dass die Partie bis in die Schlussphase offenblieb. Doch obwohl das Heinrich-Team in den letzten Minuten noch einmal alles in die Waagschale warf, brachte Schwabmünchen, das seine Chancen etwas konsequenter nutzte, den Heimsieg über die Zeit. „Trotz großer Einsatzbereitschaft und einer geschlossenen Teamleistung reichte es am Ende nicht mehr, um das Spiel zu drehen. Dennoch war es aus Trainersicht das bislang beste Saisonspiel“, so Heinrich. UM
TSV Schwabmünchen – HT München 29:25 (13:11)
HT München: Rogozinski; Zeino, Notz (8), B. Steiner (2), Christoforis (2), Rau, Küblböck, Pieperjohanns, Chahoub (3), Martin (4), J. Steiner, Meixelsberger (6/1)
04 Feb
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Vaterstetten