11 Feb
Schlussphase kostet HT-Frauen den Sieg
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Sulzbach
04 Feb
HT München - TSV Vaterstetten 28:32
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Vaterstetten
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Starker Kampf nach schwacher erster Halbzeit
Unterhaching/Taufkirchen – Zwei völlig unterschiedliche Gesichter zeigten HT Münchens Regionalliga-Handballerinnen bei der 28:32 (12:20)-Heimniederlage gegen den TSV Vaterstetten. „Starker Kampf nach schwacher erster Halbzeit“, lautete das Fazit von Till Heinrich. Mit der Vorstellung seiner Mannschaft vor der Pause konnte der HT-Trainer nicht zufrieden sein. Die Gastgeberinnen verpatzten gleich den Start, lagen 1:5 hinten (8.). Zwar holten sie trotz zwei fast gleichzeitig verhängter Zeitstrafen gegen Anna Meixelsberger und Sara Chahoub in Unterzahl auf 3:5 auf (10.), verkürzten sogar auf 5:6 (13.), doch insgesamt nutzte Vaterstetten technische Fehler und fehlende Abstimmung in der HT-Abwehr konsequent aus und baute den Vorsprung mit zunehmender Dauer des ersten Durchgangs über 7:13 (20.) zum 12:20-Pausenstand aus. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Heinrich-Truppe jedoch wie ausgewechselt. „Mit verbesserter Abwehrarbeit und höherem Tempospiel im Angriff gelang es, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen“, lobte der Coach. Das erste Tor der zweiten Halbzeit machte zwar Vaterstetten, doch von diesem 12:21 (32.) verringerte HT den Abstand bis zur 45. Minute auf 23:25. „In dieser Phase hat die Mannschaft durch eine sehr strukturierte Offensive, gute Entscheidungen im Rückraum und konsequente Abschlüsse überzeugt“, so Heinrich. Alles schien wieder offen, doch trotz weiterer Möglichkeiten gelang es dem Team aus dem Hachinger Tal nicht, den Ausgleich zu erzielen. „Vaterstetten blieb in den Schlussminuten stabil und setzte am Ende die entscheidenden Nadelstiche“, räumte Heinrich ein. 16 erzielte Tore in der zweiten Halbzeit, bei gleichzeitig deutlich besserem Zugriff in der Defensive stimmten ihn für die nächsten Aufgaben zuversichtlich. Gleichzeitig haderte Heinrich mit drei, ausgerechnet durch seine besten Werferinnen Chahoub und Meixelsberger (acht bzw. sieben Treffer) vergebenen Siebenmetern: „Hier haben wir mögliche weitere Tore liegen lassen.“ Verloren wurde das Spiel seiner Ansicht nach aber vor der Pause: „Entscheidend war erneut eine schwache erste Halbzeit, in der wir früh einem deutlichen Rückstand hinterherliefen. Wir haben diesen mit einer sehr starken zweiten Hälfte fast vollständig wieder aufgeholt, sind aber einmal mehr nicht über eine starke Moral hinausgekommen.“ UMBERTO SAVIGNANO
HT München – TSV Vaterstetten 28:32 (12:20)
HT München: Rogozinski/Burgmair; Zeino (1), Mussong, Notz (2), B. Steiner (3), Christoforis, Rau (4), Küblböck, Pieperjohanns (2/2), Chahoub (8/1), Martin (1), Meixelsberger (7/2)
20 Jan
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Schwabmünchen