18 Mär
Viel Einsatz, kein Ertrag: Abstieg steht fest
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Regensburg II
04 Mär
SV München Laim - HT München 26:16
Merkur-Bericht zum Spiel der D1 gegen Laim
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs.
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
HT-Frauen wachen erst nach Pause auf
Handballerinnen können 4:14-Rückstand in Laim nicht mehr aufholen
Unterhaching/Taufkirchen – Sie waren als klarer Außenseiter zum SV München Laim gefahren, doch in den ersten 30 Minuten wurden HT Münchens Regionalliga-Handballerinnen dieser Rolle doch stärker gerecht, als es ihrem Trainer Till Heinrich lieb sein konnte. „Entscheidend war eine komplett verschlafene erste Halbzeit, in der sich meine Mannschaft durch zahlreiche technische Fehler selbst um eine bessere Ausgangslage brachte“, bemängelte er nach der 16:26 (4:14)-Niederlage. „Nach dem Seitenwechsel hat sie jedoch Moral gezeigt und sich wie ausgewechselt präsentiert.“ Der Start in die Partie missriet den Gästen völlig. Sie leisteten sich mehrere Ballverluste im Spielaufbau, die Laim konsequent bestrafte. Nach dem 3:0 nahm Heinrich schon in der siebten Minute eine Auszeit, doch auch das brachte keine Stabilität. Laim nutzte nahezu jeden Fehler, zog auf 5:0 weg (10.). „Die Fehlerquote blieb in der gesamten ersten Halbzeit zu hoch. Unpräzise Zuspiele und Fangfehler, Abstimmungsprobleme und fehlende Konsequenz im Abschluss luden Laim, das mit Klarheit und Tempo agierte, immer wieder zu Gegenstößen ein“, erklärte Heinrich, warum mit der 14:4-Führung der Gastgeberinnen das Spiel zur Pause bereits entschieden war. „Diese viel zu vielen technischen Fehler dürfen in der Regionalliga nicht passieren. Das macht es dem Gegner zu leicht.“ Defensiv deutlich stabiler Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein völlig anderes Bild. Die Heinrich-Truppe kam deutlich konzentrierter aus der Kabine, spielte strukturierter und setzte Laim nun immer wieder unter Druck. „Wir hielten nun besser dagegen, agierten im Angriff mit klareren Abläufen und verbesserten Entscheidungen“, so der HT-Coach, dessen Team auf bis zu sieben Tore herankam und diesen Abstand in der zweiten Halbzeit vom 14:7 (36.) bis zum 22:15 (53.) relativ konstant hielt. „Auch defensiv hat sich die Mannschaft dann deutlich stabiler präsentiert, Laim mehrfach ins Zeitspiel gezwungen und Ballgewinne erarbeitet“, lobte Heinrich. Trotz der Leistungssteigerung reichte es aber nicht mehr, das Spiel noch einmal offen zu gestalten. „Dafür wog die schwache erste Halbzeit zu schwer“, so Heinrich. UMBERTO SAVIGNANO
SV Laim - HT München 26:16 (14:4)
HT München: Dantscher/Burgmair; Zeino, Mussong (2), Notz (3), B. Steiner, Christoforis (1), Rau (1), Küblböck, Pieperjohanns, Chahoub (4/3), Martin (2), Hicker (3)
18 Mär
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