22 Sep
"Den Talenten fehlt noch die Erfahrung"
Merkur-Bericht zum Saisonauftakt gegen Erlangen
26 Sep
Herren I
Vorbericht aus dem Münchner Merkur zum Allach-Derby
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Nächstes Spiel:
Samstag, 26.09. - 18 Uhr
TSV München-Allach - HT München
Ungewohnte Erfahrung schnell verdauen
Nach dem misslungenen Saisonstart erwartet HT-Trainer Borschel Wiedergutmachung von seinem Team
Unterhaching/Taufkirchen – Nach dem misslungenen Regionalligastart müssen sich HT Münchens Handballer erst einmal sortieren. „Es ist ungewohnt, ein Auftaktspiel zu verlieren, außer in der 3. Liga“, erinnert sich Trainer Johannes „Danger“ Borschel an die ersten Saisonpartien seiner nun gut vierjährigen Amtszeit zurück. Tatsächlich musste HT nach dem Drittligaaufstieg 2023 mit einer 22:33-Heimschlappe gegen die SG Pforzheim-Eutingen Lehrgeld bezahlen, aber in der Regionalliga – oder Bayernliga, wie sie davor hieß – startete man unter Borschel immer blendend: 2022 gab es einen 30:20-Sieg beim TSV Haunstetten, 2024 ein 31:23 beim VfL Günzburg und 2025 ein 31:25 zuhause gegen den TSV Lohr. Diesmal gilt es hingegen mit Blick auf das am Samstag anstehende Gastspiel beim TSV Allach (Anpfiff 18 Uhr), die 29:30-Pleite gegen HC Erlangen III zu verdauen.
Wir gehen unseren Weg, und da braucht es vielleicht ein bisschen länger.
Johannes „Danger“ Borschel
Ärgerlich war die Niederlage vor allem aufgrund des Nachlassens in der Schlussphase. „40 Minuten lang hatten wir es im Griff“, sagt Borschel, wobei er trotz des 21:17-Vorsprungs zu diesem Zeitpunkt einräumt: „Auch da hatten wir schon viele, kleine unnötige Fehler.“ Die blutjunge, aber ehrgeizige Drittvertretung des fränkischen Bundesligisten legte bei HT Mängel offen, die es schnell zu beheben gilt, was laut Borschel aber auch nicht erzwungen werden kann. Denn seine ebenfalls junge Truppe muss sich die Erfahrung im Herrenbereich über die Wettkampfpraxis aneignen. „Wir gehen unseren Weg, und da braucht es vielleicht ein bisschen länger“, betont der Coach. Trotzdem ist seine Forderung klar: „Wir können es wieder gerade rücken, müssen aber viel besser spielen als am letzten Wochenende.“ Gegen die laut Borschel erfahrenen und gerade in ihrer Halle durchaus unangenehm zu bespielenden Allacher sei man nun immerhin „nicht in der haushohen Favoritenrolle“.
Erfreulichster Aspekt des Auftakts waren die überzeugenden Comebacks der lange ausgefallenen Bastian Pasler, Maximilian Kopp, Ole Kriesmann und Felix Hülsmann: „Es ist schön, die Rückkehrer zu sehen“, sagt Borschel, der deshalb durchaus zuversichtlich nach Allach fährt: „Wir wissen, was wir können.
UMBERTO SAVIGNANO
09 Mai
Anpfiff 16.30 Uhr/Merkur-Vorbericht zum letzten Saisonspiel