14 Okt
"HT-Männer tanken ordentlich Selbstvertrauen"
Merkur-Bericht zum Auswärtserfolg in Ottobeuren
19 Okt
HT München - HBC Nürnberg 34:17
Bericht aus dem Münchner Merkur
Mit freundlicher Genehmigung des Münchner Merkurs. NUR NOCH 04.11. - FANTRIKOT DES HT MÜNCHEN BESTELLEN!
Bericht: Umberto Savignano
Foto: Walter Slavik
Nächstes Spiel:
Samstag, 24.10. - 18 Uhr - Hachinga Halle
HT München - SV Anzing
HT München deklassiert Nürnberg: Topschütze kommt nur auf vier Tore
HT München gewinnt in der Hachinga Halle mit 34:17 gegen den HBC Nürnberg. Trainer Borschel lobt eine „sehr dominante Mannschaftsleistung von Beginn an".
Unterhaching/Taufkirchen – In ähnlichen Dimensionen wie im Spiel zuvor bewegten sich HT Münchens Regionalliga-Handballer beim 34:17 (14:8)-Sieg gegen den HBC Nürnberg. „Wir haben an letzter Woche angeknüpft. Es war eine sehr dominante Mannschaftsleistung von Beginn an, mit einer wieder sehr, sehr guten Abwehr“, lobte Johannes „Danger“ Borschel seine Mannschaft, zumal diese im Unterschied zum 36:18 in der Vorwoche bei Schlusslicht TSV Ottobeuren diesmal einen Tabellennachbarn aus dem vorderen Regionalliga-Mittelfeld beherrschte. Ebenfalls erfreulich aus Borschels Sicht war, dass man nach zwei Auswärtserfolgen endlich auch in der heimischen Hachinga Halle feiern durfte.
Mit der 9:1-Führung (13.) war HT früh auf der Siegerstraße. „Wir waren gleich zum Start sehr gut und konsequent, haben wirklich wenig zugelassen und wenn doch mal einer vorbeikam, dann hat unser Torwart Basti Allmendinger ihn zur Verzweiflung gebracht“, so Borschel. „So konnten wir uns in einen schönen Flow reinarbeiten. Wir hatten auch wenig Negativläufe.“
Gelegentlich stockte es zwar in der Offensive, doch das änderte nichts an der HT-Überlegenheit. „Mit der Chancenverwertung haben wir noch etwas, an dem wir arbeiten können. Und es ist auch klar, dass du dir nicht in jedem Spiel leisten kannst, fünf Siebenmeter zu verwerfen“, sagte Borschel, „aber die Chancen herauszuspielen ist besser als technische Fehler zu machen oder hinten nicht richtig zuzupacken. Es ist gut, wenn man sich auf die stabile Defensive verlassen kann.“ Und das konnte sich der Coach. Selbst Tiago Cuoto hatte seine Abwehr bestens im Griff: Der beste Regionalliga-Schütze der vergangenen Saison, dessen durchschnittliche Trefferquote bei über 8,3 pro Spiel liegt, verzeichnete nur vier Tore.
„Das ist auch für mich als Trainer eine schöne Sache.“
Es gefiel ihm aber auch, dass aus der geschlossenen Mannschaft einige Akteure noch herausragten, wie eben Keeper Allmendinger, der laut Borschel „sehr effektive“ Quentin Roderiguez, der drei seiner vier Tore in der vorentscheidenden Anfangsphase warf und Maximilian Kopp, bester Schütze mit acht Treffern. Damit erzielte er genauso viele wie Ferdinand Birner in der Woche davor. Vom wegen Verletzung fehlenden Youngster hatte der Coach auch Positives zu vermelden: „Er hat nur einen Innenbandriss, keinen Kreuzbandriss. Das bedeutet acht Wochen Pause.“ Eine Operation ist nicht erforderlich. „Er hat schon mit der Reha begonnen. Und wenn er bei der Beinarbeit Pause hat, kann er an Oberkörper und Athletik feilen“, so Borschel.
HT München - HBC Nürnberg 34:17 (19:8)
HT München: Allmendinger/Braun; Wastl (3/1), O. Kriesmann (2), Hülsmann (3), Nehrdich, Steuck (6), Pasler (3/1), Kopp (8), Meyer-Siebert, Fehrenbach, Winter (1), Plumridge, Kropp (2), Wehner (2), Rodriguez (4)
14 Okt
Merkur-Bericht zum Auswärtserfolg in Ottobeuren